Die Erzdiözese Freiburg unterstützt die vom Krieg in der Ukraine betroffene Bevölkerung vor Ort. Dafür werden kurzfristig 150.000 Euro aus dem Nothilfefonds des Erzbistums für Diözesen und Ordensgemeinschaften in der Ukraine zur Verfügung gestellt, wie die Erzdiözese Freiburg am Freitag (25.02.) mitteilte.
Die Finanzhilfen fließen in bereits lange bestehende Partnerschaften in der Ukraine. „Wir haben von einigen Menschen glücklicherweise ein Lebenszeichen erhalten und ihnen unsere Hilfe zugesichert“, sagte Weihbischof Dr. Peter Birkhofer, Bischofsvikar für Weltkirche in der Erzdiözese Freiburg. Viele Menschen seien traumatisiert, tausende auf der Flucht.
Mit den bewilligten Mitteln lassen sich laut Dr. Peter Birkhofer vor Ort erste Nothilfemaßnahmen der Partnerorganisationen realisieren. Zudem rief Weihbischof Dr. Birkhofer gemeinsam mit Pfarrer Petro Svidrun von der ukrainisch-katholischen Gemeinde in Freiburg zu Spenden auf, um die Menschen in der Ukraine in ihrer Not zu unterstützen. Pfarrer Svidrun betonte dazu: „Es ist wichtig für die Menschen in der Ukraine, die Solidarität Europas und Deutschlands zu spüren. Das ist auch eine moralische Stütze in diesen dunklen Tagen.“
Das Geld wird für Notfallprojekte der Hilfswerke Caritas international und Renovabis weitergeleitet.
„Ihre Spende ermöglicht es, den Menschen zu helfen, die aufgrund des Kriegs fliehen mussten oder durch die Angriffe obdachlos geworden sind“, führte Petro Svidrun weiter aus. Die Erzdiözese Freiburg stimmt auch in die weltweiten Gebete für die Menschen in der Ukraine und für den Frieden ein.

