
Bildungswerk Erzingen
Jahresprogramm Vorausschau 2025
Das kirchliche Bildungswerk bietet in 2025 verschiedene interessante Veranstaltungen an. Das Bildungswerk ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung im Landkreis Waldshut und alle Interessierte sind herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen.
Geplante Veranstaltungen
Februar:
- „ In mir haust eine Farbe“ – Art Brut ,Kunstausstellung Kloster Hegne, Fahrt mit Führung.
April:
- Vortrag im Pfarrsaal: „ Der Erwählte“ – Ein Roman von Thomas Mann, Referent Dr. Veit Rutkowski
Mai:
- „Bergkirche St. Michael „ Fahrt nach Büsingen zur Besichtigung der romanischen Kirche mit Führung.
Juni:
- „Paul Gugelmann Museum“ Poetische Maschinen. Fahrt nach Schönenwerd, CH mit Führung.
Juli:
- „Dreifaltigkeitsberg Spaichingen“. Fahrt mit Besichtigung der Klosterkirche, Krippenmuseum.
September/Oktober:
- Studienreise. MALTA – „Insel des Apostels Paulus und der Johanniter“
Oktober:
- „ Die älteste Zähringerstadt der Schweiz-Rheinfelden“ Stadtbesichtigung mit Führung
.
Ganzjährig:
- „ Frauen- Handarbeitsgruppe St. Georg“
Fahrt zur ältesten Zähringerstadt der Schweiz –Rheinfelden


Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt zur Besichtigung der ältesten Zähringerstadt der Schweiz, nach Rheinfelden unternommen.
Bei herrlichem Wetter wurde die Gruppe an der dortigen Stadtkirche St. Martin von Frau Susanne Amman zur Führung erwartet. Gleich ging es dann auch zur Kirchenbesichtigung weiter, um danach das schöne Glockenspiel mit Schneider und Ziegenbock zu hören. Die vielen Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt lassen auf eine reiche und spannende Vergangenheit schließen. Zähringer, Habsburger und Eidgenossen – alle haben ihre kleineren und größeren Spuren hinterlassen.
Die Teilnehmer waren besonders vom Innenhof des Rathauses mit seinen Malereien beeindruckt.
Bei herrlichem Wetter wurde die Gruppe an der dortigen Stadtkirche St. Martin von Frau Susanne Amman zur Führung erwartet. Gleich ging es dann auch zur Kirchenbesichtigung weiter, um danach das schöne Glockenspiel mit Schneider und Ziegenbock zu hören. Die vielen Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt lassen auf eine reiche und spannende Vergangenheit schließen. Zähringer, Habsburger und Eidgenossen – alle haben ihre kleineren und größeren Spuren hinterlassen.
Die Teilnehmer waren besonders vom Innenhof des Rathauses mit seinen Malereien beeindruckt.
Studienfahrt nach Malta

Einwöchige Reise führte zur Felseninsel zwischen Afrika und Europa
Die Paulusinsel Malta war Ziel einer Studienfahrt des Bildungswerks Erzingen.
Die Insel ist ein jahrtausendalter Brückenkopf zwischen Afrika und Europa und kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Malta geriet immer wieder unter verschiedene Herrschaften wie Phönizier, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen und Aragonesen. Im Jahre 59 strandete hier der Apostel Paulus mit seinem Schiff. Während seines dreimonatigen Aufenthalts auf der Insel, soll er viele Bewohner zum christlichen Glauben bekehrt haben. Der Johanniterorden erhielt 1530, nach seiner Vertreibung von der Insel Rhodos durch die Türken, die Insel Malta und Gozo von Kaiser Karl V. zugesprochen.
Die Paulusinsel Malta war Ziel einer Studienfahrt des Bildungswerks Erzingen.
Die Insel ist ein jahrtausendalter Brückenkopf zwischen Afrika und Europa und kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Malta geriet immer wieder unter verschiedene Herrschaften wie Phönizier, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen und Aragonesen. Im Jahre 59 strandete hier der Apostel Paulus mit seinem Schiff. Während seines dreimonatigen Aufenthalts auf der Insel, soll er viele Bewohner zum christlichen Glauben bekehrt haben. Der Johanniterorden erhielt 1530, nach seiner Vertreibung von der Insel Rhodos durch die Türken, die Insel Malta und Gozo von Kaiser Karl V. zugesprochen.
Zwischen 1814 und 1964 war Malta britische Kronkolonie.

Die 26 Teilnehmer besichtigten noch am ersten Tag die St. Lawrence Church in Birgu. Per Fähre ging es am nächsten Tag auf die Nachbarinsel Gozo. Von der Zitadelle in der Hauptstadt Victoria, genoss man einen herrlichen Blick. Xlendi Bay, wie ein Fjord aus dem Fels der Steilküste gesägt, gibt für Taucher ein perfektes Revier ab. Die großartige Tempelanlage Ggantija geht auf die Zeit um 3 600 v. Chr. zurück. In den ehemals überdachten Tempeln wurde der Fruchtbarkeitsgöttin geopfert.
Die von den Johannitern als Schutz vor den Osmanen erbaute Festung , die als eine der schönsten Städte ihrer Zeit galt: die Hauptstadt Valetta. Zunächst wurde dem Großmeisterpalast mit seiner glanzvollen Waffenkammer ein Besuch abgestattet. Danach erlebten die Teilnehmer die Pracht der St.John´s Cathedral, erbaut 1573 bis 1577 als Hauptwerk des maltesischen Architekten Gerolamo Cassar. Prächtige Granitpilaster tragen die Jochbögen des Tonnengewölbes . Nach alter Tradition fanden die Ordensritter ihre letzte Ruhe im Boden der Kathedrale, den 400 Grabplatten bedecken – ein grandioser Marmorteppich . Das Oratorium birgt ein Meisterwerk der italienischen Malerei: „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ von Caravaggio.
Eine wunderbare Hafenrundfahrt durch die beiden Häfen Valettas, beendete den Tag.

Weitere Glanzlichter bildete der Besuch der Erzbischofkathedrale Mdina und die gigantische Rundkirche in Mosta . Sie ist Mariä Himmelfahrt gewidmet. Ein Besuch der St. Pauls Grotte und der Katakomben in Rabat beeindruckte die Reisegruppe besonders.
Auf der Rückfahrt genoss man den atemberaubenden Blick auf das Meer an den Dingli Klippen.
Auf der Rückfahrt genoss man den atemberaubenden Blick auf das Meer an den Dingli Klippen.

Im Süden von Malta befinden sich die Tempel von Tarxien. Entstanden zwischen 3800 und 2200 v.Chr ., ist die Anlage die am besten rekonstruierte auf Malta. Sehenswert sind die feinen Bildhauerarbeiten. Beim überdachten Steinzeittempel Hagar Qim, beeindruckte besonders die monumentale Eingangsfassade.
Nach den anstrengenden Besichtigungstagen erholten sich die Reisenden beim Besuch des malerischen Fischerdorfs Marsaxlokk bei fangfrischem Schwertfisch und einem Bummel über den Budenmarkt ,um noch letzte Mitbringsel und Andenken für die Heimreise zu erstehen.
Nach den anstrengenden Besichtigungstagen erholten sich die Reisenden beim Besuch des malerischen Fischerdorfs Marsaxlokk bei fangfrischem Schwertfisch und einem Bummel über den Budenmarkt ,um noch letzte Mitbringsel und Andenken für die Heimreise zu erstehen.
Petra Szilagyi
Fahrt nach Spaichingen zum Besuch der Wallfahrtskirche Dreifaltigkeitsberg


Die Besucher waren von den Ausführungen begeistert.



Fahrt in den Kanton Solothurn nach Schönenwerd , zur Besichtigung des Paul Gugelmann Museum
Das Foto zeigt einen Teil der Besucher vor der „ Maschine“ Adam und Eva.

Das Bildungswerk Erzingen hat eine kreative Entdeckungsreise in den Kanton Solothurn unternommen. Ziel war das Paul Gugelmann Museum in Schönenwerd mit seinen „Poetischen Maschinen.“ Im vom Künstler 1995 gegründeten Museum , werden über 40 Plastiken und mobile Skulpturen gezeigt, welche zum Lachen, Träumen und Nachdenken anregen. Die Exponate lassen sich alle in Bewegung setzen. In ihrer handwerklichen vollkommenen Ausführung, begeisterten sie die Besucher durch ihre originellen Aussagen und ihre spontanen Verspieltheiten .



Entdecken und erleben…..

„In mir haust eine Farbe“ – Art Brut
Unter diesem Motto präsentieren zwölf Kunstschaffende in der Ausstellung „Art Brut“ (autodidaktische Kunst) ihre einzigartigen Werke in Malerei, Zeichnung und Plastik. Die Werke wurden bereits in über 100 bundesweiten Ausstellungen gezeigt.
Das Bildungswerk unternimmt eine Fahrt nach Hegne zur Ausstellung mit Führung am:
Mittwoch, 19. Februar 2025 nachmittags
Anmeldung und Infos:
Petra Szilagyi: Tel. 07742 4014
Sylvia Geiger Amann: Tel. 07742 7258
Fahrt zur Exklave Büsingen, zum Besuch der romanischen Kirche St. Michael

Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt in die Exklave Büsingen, zur auf einem Moränenhügel liegende Bergkirche St. Michael unternommen. Sie bildet das Zentrum eines einzigartigen, mittelalterlichen Ensembles mit Mesnerhaus und ehemaligen Wirtschaftsgebäude. Einige Grabsteine erinnern an den alten Friedhof. Alle Gebäude sind von einer wehrartigen Ringmauer umgeben.
Die Kirche gilt als herausragendes Kulturgut der Region und gehört zu den ältesten Gotteshäusern des Hochrheins. Urkundlich erwähnt wurde sie erstmals in einem Schutzbrief von Papst Urban II. im Oktober 1095. Die Besucher waren von der Führung vollauf begeistert.
„ Der Erwählte“ - Ein Roman von Thomas Mann
Vortrag von Dr. Veit Rutkowski begeistert!
Der vom Bildungswerk Erzingen organisierte Vortrag „ Der Erwählte“ - ein Roman von Thomas Mann - eine drastische Büßerlegende aus dem Mittelalter, zum 70. Todestages des Nobelpreisträgers, begeisterte die zahlreichen Zuhörer.
Nach der Begrüßung durch Petra Szilagyi , gab diese eine kurze Inhaltsangabe der mythischen Vorlage von Hartmann von Aues Versepos“ Gregorius“, dem späteren Papst Gregor, welche die Grundlage des Romans bildet.
Der Referent, Pfarrer Dr. Veit Rutkowski, informierte mit Hilfe einer Leinwandpräsentation und Fotomaterial, über diesen Roman auf dem Hintergrund des Lebenslaufs und der religiösen Entwicklung des Autors. Außerdem wurde gefragt, ob dieses inzwischen alte Buch über Inzest, Minnekrieg und andere Sünden, uns modernen Menschen noch etwas zu sagen hat.
Nach der Begrüßung durch Petra Szilagyi , gab diese eine kurze Inhaltsangabe der mythischen Vorlage von Hartmann von Aues Versepos“ Gregorius“, dem späteren Papst Gregor, welche die Grundlage des Romans bildet.
Der Referent, Pfarrer Dr. Veit Rutkowski, informierte mit Hilfe einer Leinwandpräsentation und Fotomaterial, über diesen Roman auf dem Hintergrund des Lebenslaufs und der religiösen Entwicklung des Autors. Außerdem wurde gefragt, ob dieses inzwischen alte Buch über Inzest, Minnekrieg und andere Sünden, uns modernen Menschen noch etwas zu sagen hat.

Besuch des Historischen Au - Friedhofs in Bad Säckingen.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Gruppe bereits von der Historikerin und Initiatorin der Projektgruppe zum Erhalt des Friedhofs, Frau Adelheid Enderle-Jehle am Eisengittertor erwartet.
Die auf dem Au-Friedhof bis heute verbliebenen alten Grabmale dokumentieren eine der wichtigsten geschichtlichen Epochen der Stadt, das 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, den Weg zu neuen Formen des Staatslebens, die Auflösung des Stiftes, Gründerzeit, Industrialisierung bis hin zu den Opfern der beiden letzten Kriege.
Fahrt nach Konstanz zur Großen Landesausstellung

Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt zur Großen Landesausstellung 2024 "Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ unternommen - zu sehen im Archäologischen Museum in Konstanz.
Kostbarste Leihgaben, sowie gleich zwei UNESCO Welterbe Titel machen sie spektakulär.
Im Reichenauer Skriptorium entstanden Handschriften, welche 2003 als „kulturgeschichtlich einzigartige Dokumente, die das Gedächtnis der Menschheit repräsentieren“ benannt wurden.
Wertvolle Objekte, wie der goldene Egbert-Schrein aus der Domkirche Trier, oder das aus Elfenbein gefertigte Harrach-Diptychon, Hofschule Karls des Großen, Aachen um 800, ergänzen die Ausstellung. Ebenfalls waren Leihgaben aus St. Blasien, Bad Säckingen und dem Kloster Rheinau zu sehen.
Nach einer gemütlichen Kaffeepause direkt am See-Rhein, konnten die Besucher bei schönstem Sonnenschein die Heimreise antreten.
Klosteranlage Muri im Aargau - von Ita bis Zita
Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt nach Muri, dem Stammland der Habsburger unternommen - die über viele Jahrhunderte den europäischen Kulturraum prägten.
Ita, Gräfin von Lothringen und Habsburg stiftete das Kloster Muri in 1027. Damit beginnt eine faszinierende Geschichte.
Die Klosterkirche beherbergt die ältesten Gräber sowie das jüngste Grab der Familie Habsburg und die Herzen des letzten Österreichischen Kaiserpaares Zita und Karl I.
Bei einer kombinierten Spezialführung durch die barocke Klosterkirche, die Krypta und den Äbtekeller erlebten die Teilnehmer die wechselvolle Geschichte des Klosters. Die prächtigen Glasgemälde im Kreuzgang gelten als Höhepunkt der Renaissance-Glasmalerei der Eidgenossen.
Im mächtigen Oktogon der barocken Klosterkirche, dem größten sakralen Zentralraum der Schweiz, befinden sich fünf historische Orgeln, welche zusammen ein einzigartiges Ensemble bilden.
Die Besucher waren von der Veranstaltung vollauf begeistert.
Besuch der Sonderausstellung „MOCHE 1000 Jahre vor den Inka“
Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt nach Schaffhausen, zum Besuch der Sonderausstellung „ Moche“ 1000 Jahre vor den Inka“ im Museum zu Allerheiligen, unternommen.
Die Gruppe wurde vom Kurator lic.phil. Werner Rutishauser dort erwartet und in die Ausstellung eingeführt. Rund 1000 Jahre vor dem Untergang des berühmten Inka-Reiches stand die Moche-Kultur in ihrer Hochblüte. Die wenig bekannte Kultur überrascht mit hochkarätigen und kostbaren Preziosen aus meisterhaft gearbeiteten Ton, Kupfer, Gold und Silber. Von der imposanten Vielfalt an Objekten und die dazu gehörenden Ausführungen durch den Kurator, waren die Besucher vollauf begeistert.
Sulzburg - Besuch der Ottonischen Kirche und Synagoge

Anschliessend wurde die Synagoge, eine der drei jüdischen Gemeinden im Großherzogtum Baden besucht. Sie stammt aus dem Jahr 1822 und ist die einzige nicht zerstörte in Baden Württemberg und wurde als Kulturdenkmal restauriert. Die Gruppe war von der Vielfalt des kleinen Städtchens beeindruckt und begeistert.
Bernau - zu Besuch im Hans Thoma Museum
Das Bildungswerk Erzingen hat eine Fahrt nach Bernau, zum Besuch des 1949 von Herrn Dr. Ludwig Baur gegründeten Hans-Thoma-Kunstmuseums unternommen.
Die Gruppe wurde von Frau Köpfer dort erwartet und in die Ausstellungen eingeführt.
Kunst auf hohem Niveau – in den über 50 Jahren seines Bestehens hat sich das Museum einen exzellenten Ruf erwerben können.
Die Besucher waren von der Dauerausstellung „Hans Thoma und Karl Hauptmann“ - vor allem aber von der zur Zeit laufenden Ausstellung „Irma und die Frauen der Männer“ - begeistert.
Bilder der Dauerausstellung: „Winterlandschaft“ von Karl Hauptmann
„Mädchen mit Zitronen–Korb“ Hans Thoma und "Der junge Lehrer“ von Karl Hubuch
Laufenburg - zwei Länder - eine Stadt

Laufenburg, eine der „Vier Waldstädte“ am Rande des Hotzenwaldes gelegen, wurde von einer Gruppe Interessierter erkundet.
Von Herrn Trischler erwartet, erfuhren die Besucher dann die spannende Geschichte über „Zwei Länder – eine Stadt“. 1173 erstmals urkundlich erwähnt, als das Kloster in Säckingen den Ort als Lehen an die Habsburger übergab.
1315 erlangte der Ort das Stadtrecht. Im Jahre 1801 wurde die Stadt im Frieden von Lunéville durch Napoleon geteilt, in Laufenburg (Baden) und Laufenburg (Schweiz)
Auch ein Blick in den Gerichtsaal des Amtshauses konnte geworfen werden, wo noch heute unter dem „Doppeladler“ Recht gesprochen wird.
































